18. Lebendige Technologie der Liebe
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Die Liebe – Absolute Bedingungslose Ewige – ist die Höchste Wonne, die der menschlichen Natur zugänglich ist. Die Liebe ist ein Gefühl, sie ist Energie, sie ist Kraft, die Höchste Kraft. Die Liebe ist der Ursprung und die Urmaterie, aus der alles besteht. Die Liebe ist die höchste Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen und überhaupt der Beziehungen zwischen allen Wesen. Die Liebe ist die Höchste Wahrheit. Die Liebe ist Gott. Eben darum sind all unsere Bestrebungen, all unsere Wünsche, all unsere Gedanken auf die eine oder andere Weise mit der Liebe verbunden. Ja, wir haben selten über die Quelle dieser Liebe nachgedacht und suchten sie deshalb in dem, was unser Auge sah, was der Körper ertastete – in anderen Menschen, in unseren Kindern, in der Natur, in Haustieren, in Essen und Trinken, in Sex und Vergnügungen, in Freuden mancherlei Art, schließlich in Geld, Ruhm und Macht. Doch die Wahrheit ist, dass die Quelle der Liebe eine einzige ist: Gott. Unser Gesamtes Höchstes Potenzial, angesammelt von der gesamten Menschheit durch alle Zeiten – vergangene und zukünftige. Gott. Das ist die wahre Quelle der Liebe. Und wenn gesagt wird: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, so steht davor: „Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit deinem ganzen Verstande“. Denn um den Nächsten zu lieben, muss man von dieser Liebe erfüllt sein aus der Liebe zu Gott. Eben die Liebe zu Gott ist die Quelle aller Liebe. Und hier geht es nicht um eine moralische Verpflichtung vor Gott, nein. Gott braucht nichts von uns, Gott ermangelt nichts. Es geht darum, dass alle Liebe von Gott ausgeht, selbst jene,
mit der wir Ihn Selbst lieben. Gott zu lieben ist einfach leicht. Die Seele selbst – sofern wir sie nicht in irdischer Hektik völlig vergeudet haben – unsere Seele selbst liebt Gott als ihren Ursprung. Gott zu lieben ist leicht. Die Seele erkennt Ihn am ersten Lebendigen Wort, am ersten Laut Seiner Stimme, den sie in sich selbst als Widerhall ihres eigenen Göttlichen Wesens vernimmt. Das Wort Gottes gebiert in Dir die Liebe zu Ihm. Darum steht geschrieben: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Munde des Herrn geht“. Eben darum ist der Innere Dialog mit Gott so wichtig – aus ihm entzündet sich in Dir die wahre Liebe. Und aus dieser Liebe geht alles Übrige hervor – die Seele freut sich, der Geist frohlockt, mit der Lebensenergie, dieser Göttlichen Kraft, erfüllt sich Dein ganzes Wesen, der Körper heilt, die Ganzheit des Bewusstseins stellt sich wieder her, Zweifel weichen, die Willenskraft kehrt zurück, Wünsche erfüllen sich, alle Bereiche Deines Lebens füllen sich an, die Beziehungen zu Deinen Mitmenschen ordnen sich, denn Du selbst wirst für sie zum Kanal grenzenloser Liebe, Talente entfalten sich, der Verstand klärt sich, die Wahrheit offenbart sich und in Ihr – Deine Bestimmung und der Sinn des Lebens selbst. Die Liebe zu Gott – das ist der wahre Ursprung und der Beginn der Liebe. Doch selbst diese Liebe schenkt uns der Ursprung Selbst, Gott Selbst. Um also diese Liebe in sich zu entfalten, um Ihren Fluss in Gang zu setzen, wenden wir uns im Inneren Dialog an Gott mit der Bitte: – Herr, lehre mich, Dich von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit meinem ganzen Verstande zu lieben, erfülle mich mit Deiner
Liebe, mit der Liebe zu Dir. Verlass mich nicht, mein Herr und mein Gott! Und wenn Gott Dir antwortet: Ich liebe Dich, Wir Sind Eins, Du bist vollkommen in Meinen Augen, und Du warst niemals allein. – Wenn Gott Dir von innen her antwortet, wirst Du gewiss wissen, dass Er es ist, denn Dein Herz wird erbeben, Deine Seele wird aufleben und Tränen werden in Deine Augen treten. Vom Lebendigen Wort, vom Worte Gottes in Dir zu weinen, ist normal, es ist gut. Das bedeutet, dass die Seele lebendig ist und sich reinigt. Schlimm ist es, wenn Du als Antwort auf Dein Ersuchen nichts fühlst. Dann gilt es, die Sache ernsthaft anzugehen – Körper und Verstand zu reinigen und zu Gott um die Rückkehr Deiner Seele zu beten: Fasten, Enthaltsamkeit, Gebet. Ein erstes Gebet, bis Gott Dir antwortet – sei es auch nur durch ein leises Signal im Körper – und danach 50-mal am Tag, alle 10–15 Minuten, mit jeder beliebigen Frage, vor allem aber: „Lehre mich, hilf mir zu erkennen, heile meinen Verstand und meine Seele“. „Lehre mich, Herr, ein Schöpfer zu sein, ein bewusster Schöpfer meiner Wirklichkeit“. „Hilf mir zu erkennen, Herr, wozu, womit und wie ich dies in meinem Leben erschaffe – durch welche Überzeugungen, Wünsche, durch welche Gefühle und Gedanken“. „Heile, Herr, diesen Glauben und diese Zweifel, diese Wünsche und diese Gefühle, hilf mir, meinen Geist zu disziplinieren und aus der Liebe, durch die Liebe und für die Liebe zu denken“, „Lehre mich, Herr, so zu leben, dass das Leben in mir wachse!“ Und wenn Du wieder und wieder fragst, präzisierst, bittest – wird Gott Dir antworten – wieder und wieder – und Du wirst Seine Lebendige Gegenwart in Dir von Neuem spüren: einen Zustrom von Kräften, von Energie, von der Liebe Selbst. Und Du wirst an diesen Antworten nicht zweifeln, Du wirst wissen, dass dies
die Wahrheit ist und dass Sie – Lebendig ist. Und durch Sie, durch diese Lebendige Wahrheit, wirst auch Du Selbst Lebendig werden. Die Liebe belebt, sie erweckt Dich buchstäblich zum Leben. Diese Antworten mögen sehr einfach, ja banal sein. Du hättest Ähnliches hunderte Male lesen oder von jemandem hören können. Doch es blieb immer nur Information, die nicht tiefer drang als in Deinen Verstand, wo gar viele verschiedene Meinungen, Zweifel, dazu wohnen mögen. Doch wenn die Liebe Selbst zu Dir spricht, zweifelst Du nicht mehr, es ist die Wahrheit, und sie fügt sich in Dein Bewusstsein ein als Eckstein, als festes Fundament, auf dem man das Haus Deines Bewusstseins bereits erbauen kann – mit all den weiteren Stockwerken. Dies wandelt Deinen Glauben, wandelt Deine Überzeugungen, wandelt Deine Wünsche, wandelt Deine Gefühle, Deine Gedanken und die Art Deines Denkens selbst. Du wirst ein Anderer. Wahrhaftig. Du wirst Du Selbst. Und dies geschieht nicht nur auf der feinstofflichen, geistigen Ebene. Auf physiologischer Ebene strukturieren sich Deine neuronalen Verbindungen um, die ganze Billiarde (1.000.000.000.000.000) neuronaler Verknüpfungen in Deinem Kopf und Deinem Körper ordnet sich neu unter der Wirkung der Liebe und der Wahrheit, die Dich von innen her von Gott erfüllen. Und dies geschieht sehr rasch. Du veränderst Dich zutiefst in nur zwei bis drei Wochen, in ein paar Monaten – bis zur Unkenntlichkeit. Und in dreieinhalb Jahren wirst Du zu einem vollkommen neuen Menschen. Der alte Mensch in Dir ist gestorben. Ein neuer Mensch ist auferstanden. Aus der Liebe, aus dem Lebendigen Worte Gottes in Dir wirst Du zu Deinem Wahren Selbst. Und Du spürst dies – von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit Deinem ganzen Verstande und
mit Deinem ganzen Körper. Du wirst nach dem Bilde Gottes geboren, in der Christus-Kommunion, und wirst zu Seinem Gleichnis im Inneren Dialog mit Ihm. Dies eben ist die Vergöttlichung. Und so lässt sich die Ewigkeit leben. Und nur so lässt sich die Ewigkeit überhaupt leben. Hier sind einige Schritte-Werkzeuge, die Dir auf diesem Pfad helfen werden, dem Pfad der Vergöttlichung: 1. Anerkennung der inneren Wahrheit. Die Wahrheit verbindet uns zu einem Ganzen mit der von uns geschaffenen Wirklichkeit. Die Lüge trennt. In uns lagen viele Widersprüche verborgen und viel innere Lüge, Verfehlungen gegen unsere wahre Natur. Daher vermochten wir weder etwas bewusst zu schöpfen noch als Schöpfer zu heilen. Es gab keine innere Ganzheit. Schwan, Krebs und Hecht zogen stets in verschiedene Richtungen. Die Wahrheit befreit uns von dieser Lüge und stellt die innere Ganzheit und die Einheit mit der Wirklichkeit als unserer eigenen Schöpfung wieder her. Doch die Wahrheit kann unangenehm, unschön, schmerzhaft sein, und oft schützen wir uns unbewusst vor ihr; um sie also anzuerkennen, sie so zu sehen, wie sie ist, bedarf es der Gegenwart Gottes im Inneren; daher beginnt alles mit der Teilhabe am Göttlichen Bewusstsein, der Christus-Kommunion; durch Seine Wahrheit tritt jede innere Lüge zutage. Und es bedarf noch der Ehrlichkeit mit sich selbst. Die Lüge erkennen, die Wahrheit annehmen, sich mit der Wahrheit von Gott erfüllen. Die Wahrheit ist jene Wahrheit, die Dich mit Liebe erfüllt und das Leben mehrt.
2. Erkläre Deinen Willen.. Nun hast Du die Wahrheit anerkannt, zum Beispiel, dass keine Liebe da ist. Erkläre nun Deinen Willen, den Schöpferwillen, darauf gerichtet, wie es werden soll. „Ich erkläre meinen Willen, ich
erfülle mich mit Liebe genau jetzt (Herr, hilf mir dabei)“. Und beobachte. Daraufhin wird sich der Weg öffnen, der Dich dorthin führt. Womöglich wird es nötig sein, noch mehrfach zur Anerkennung der inneren Wahrheit zurückzukehren, vieles im eigenen Leben zu erkennen und neu zu begreifen, vieles zu verändern. Doch dies ist ein Weg, und er will gegangen sein. Durch die Erklärung Deines Willens öffnet sich der Weg – gehe ihn.
3. Erforsche widersprüchliche Wünsche. Alles wird nach Deinen Wünschen erschaffen. Nach Deinen wahren (nicht immer bewussten) Wünschen. Frage Gott im Inneren Dialog: Wozu will ich, dass es so ist, wie es ist? Zum Beispiel: „Herr, wozu will ich keine Liebe fühlen?“. Es können viele Antworten ans Licht kommen – von der „Angst vor Schmerz“ bis zu „dann müsste ich mein Leben ändern“. Das Erkennen widersprüchlicher Wünsche allein beginnt bereits, sie in Einklang zu bringen – so wirkt das Göttliche Bewusstsein in Dir, dessen Du im Akt der Kommunion (Selbst-Kommunion) teilhaftig wurdest. Doch Du kannst diesen Vorgang verstärken durch die Bitte an Gott, diese widersprüchlichen Wünsche zu harmonisieren und ein „neues Drittes“ für jedes Paar von Widersprüchen in Dein Bewusstsein einzufügen. Damit anstelle von „Entweder-oder“ ein „Sowohl-als-auch“ entsteht. Was Ängste betrifft, so braucht man hier kein „neues Drittes“ zu suchen – bitte Gott einfach, sie in Dir zu heilen. Ohne Gott blockieren Ängste die Liebe; Gott verwandelt sie in den Brennstoff der Liebe. Daher sagen die heiligen Väter oft, dass die Gottesfurcht der Anfang der Liebe ist. Am Ende sollst Du frei sein von allen Ängsten. Angst ist keine Norm. Angst ist eine Abweichung von der Göttlichen Natur.
4. Beobachte die Gefühle. Frage Dich: „Und was fühle ich jetzt wirklich?“. Beobachte im Herzen, im Körper, in der Seele. Lausche auf die Gefühle. Beobachte sie. Bitte Gott um Hilfe bei der Konzentration Deiner Aufmerksamkeit auf die Gefühle, falls Du diese Gewohnheit nicht hast oder falls diese Gefühle Dir unangenehm sind (Scham, Schuld, Angst, Groll, Reizung, Unruhe). Wende Deinen inneren Blick nicht von ihnen ab, selbst wenn diese Gefühle überaus schmerzhaft sind. Es dauert nicht lange. Beobachte sie dabei als etwas von Dir Getrenntes: Du fühlst, aber Du bist nicht diese Gefühle. Indem Du in Dir die Gefühle selbst beobachtest, ohne zusätzliches Analysieren, verleihst Du ihnen die Energie der Liebe, die in Dir standardmäßig vorhanden ist – von Gott her seit dem Augenblick der Göttlichen Kommunion –, und durch diese Energie, übertragen über den Kanal Deiner Aufmerksamkeit, erhöht sich die Schwingungsfrequenz dieser Gefühle, ihre Qualität steigt vor Deinen Augen an – in Richtung jenes Vektors, den die Liebe Selbst vorgibt. Deine Gefühle sind ein kontinuierliches Spektrum, ein Regenbogen der Liebe in Dir, und den „negativen“ Gefühlen fehlte schlicht die Energie, um heller zu leuchten und angenehmer zu werden. Du wirst staunen, wie schnell die Wandlung dieser Gefühle geschieht! Bleibe nur nicht beim „Erreichten“ stehen, wenn es „leichter wird“. Fahre fort, sie zu beobachten, bis hin zu Liebe und Dankbarkeit – zu Gott für die Möglichkeit des Fühlens überhaupt. Gefühle zeugen davon, dass Du Lebendig bist. Leben heißt Fühlen.
5. Glaube. Halte inne. Überdenke kritisch, woran Du Wahrhaftig glaubst. Dies ist genau das, was mit Dir geschieht, das, womit Deine Gedanken, Deine Taten und Deine Zeit ausgefüllt sind. Ist das wirklich das, was Du von Deinem Leben
eigentlich wolltest? Und woran möchtest Du glauben? Wie möchtest Du leben? Was fühlen? Womit Dich weihen? Wünschst Du Dir Liebe und Wunder? Fülle? Die Entfaltung Deines einzigartigen Talents? Warum also glaubst Du an Geld und Macht, an eine ungeliebte Arbeit, an eine „objektive Realität“ und an Schulden? Bitte Gott, Deinen Glauben und Deine Überzeugungen zu wandeln; die bewusste Wahl des Glaubens eröffnet Dir neue Möglichkeiten. Nehmen wir an, Du bist „Gott sei Dank Atheist“ und „glaubst an so etwas nicht“. Dann nimm für eine Sekunde einfach an, dass „so etwas“ möglich ist. Ein Wunder ist möglich. Liebe ist möglich. Gott ist möglich. Womöglich sind eben Dein Bewusstsein, Dein Glaube und Deine Wünsche für Deine Wirklichkeit verantwortlich. Möglich? Möglich. Siehe da, auch die Wissenschaft sagt, dass es möglich ist! Schon das sekundenlange Zulassen eines neuen Glaubens öffnet für Dich einen „Spalt der Möglichkeiten“, in den eine neue Wirklichkeit einzuströmen beginnt. Nimm dies als Geschenk an. Und vergiss danach nicht, Gott zu danken. In Dir selbst.
6. Schätze wert. Alle Wünsche sind bereits erfüllt. Wünsche erfüllen sich selbst. In unserer Welt gibt es nur das, was wir wahrhaft begehren. Wert ist ein in der Zeit fortgesetzter Wunsch. In meiner Welt ist nur das beständig, was ich wahrhaft schätze. Daher erkenne ich an, dass dies (die Liebe) für mich wertvoll ist, und bitte Gott, in mir das Gefühl für den Wert der Liebe wachsen zu lassen, die Fähigkeit des Wertschätzens selbst. Und die erste Lektion lautet: Wert ist Aufmerksamkeit. Wohin die Aufmerksamkeit geht, dahin fließt die Energie; worauf die Aufmerksamkeit gerichtet ist – das wächst. Wenn Du die Liebe über alles schätzt, schenke Ihr vorrangige Aufmerksamkeit.
„Willst Du die Liebe in Deinem Herzen mehren – wende Deine Augen nicht von Ihr ab“.
7. Schalte Bewusstheit ein. Das Schöpferbewusstsein. Übe die Rückholung Deines Willens, Deiner Kraft und Deiner Verantwortung als Schöpfer für Deinen Zustand, für Dein Leben, für Deine Wirklichkeit und Dein Göttliches Spiel. Fühlst Du keine Liebe? Erkläre Deinen Willen: „Ich hole mir meinen Willen zurück, meine Gefühle und meine Wirklichkeit nach meiner bewussten Wahl zu erschaffen. Ich hole mir die Kraft und Verantwortung des Schöpfers für meinen Zustand zurück. Ich hole mir die Kraft und Verantwortung des Schöpfers für mein Leben zurück. Ich hole mir die Kraft und Verantwortung des Schöpfers für meine Wirklichkeit zurück. Ich hole mir die Kraft und Verantwortung des Schöpfers für mein Göttliches Spiel als Teil des Spiels des Einen Gottes zurück. Amen“. Und beobachte, wie die Wirklichkeit sich zu wandeln beginnt, die Gefühle lichter werden, der Verstand sich klärt. Nun weißt Du, was zu tun ist. Womöglich gilt es, die Wahrheit vor Gott anzuerkennen, den Willen zu erklären. „Ich fühle jetzt keine Liebe, Herr (und darunter leide ich, schätze ich doch die Liebe über alles), doch ich übernehme die Verantwortung für meine Gefühle und ich erkläre meinen Willen, die Liebe in mein Herz zurückzuholen, ich sehne mich innig danach und lasse alle Ängste, Gedankenformen und Wünsche los, die die Liebe in mir blockierten, ich wähle die Liebe zu Gott! (Herr, lehre mich, Dich wahrhaftig zu lieben, reinige mein Herz, meine Seele, meinen Körper und meinen Verstand für die Liebe, erfülle mich mit Deiner Liebe, erwecke mich zum Wahren Leben, zur Liebe! Amen.) Was gilt es für mich in diesem Zusammenhang jetzt zu erkennen, Herr?“ Und lausche auf die Antworten von Gott, erkläre Deinen Willen auf der Grundlage ihres Verstehens, triff
Entscheidungen, verändere Dein Leben direkt im Augenblick – vollziehe die nötigen Handlungen, tätige Anrufe, ändere Vereinbarungen, erlasse Schulden und Verpflichtungen, gib Dir und anderen die Freiheit zurück, erstarke im Glauben, lass Zweifel los, schenke Liebe…
8. Liebe. Es gibt nichts Törichteres, als auf etwas zu warten und nicht schon jetzt damit zu beginnen, dies zu sein. Also beginne zu lieben. Genau jetzt. Liebe steht über allem, und Liebe zu sein bedeutet, Ihr Kanal zu sein; es bedeutet, Liebe auf die Nächsten auszugießen. Wie? Frage Gott im Inneren Dialog. Durch Aufmerksamkeit, Fürsorge, banale Fragen: Wie geht es Dir? Was fühlst Du? Wie kann ich Dir helfen? Wisse, dass ich Dich liebe. Erinnere Dich daran, dass Gott in Dir ist und stets auf Deine erste Bitte antwortet. Reiß Dich zusammen! (Mit einem Lächeln) Du bist doch ein Schöpfer, worin liegt dann die Ursache?“ Bete für einen anderen. Dies ist die wunderbarste Art des Gebets. Sie gefällt Gott am meisten. Bete für einen anderen – bitte Gott, ihm so viel Liebe zu schenken, wie er jetzt anzunehmen bereit ist, und Du wirst diese Liebe sogleich in Dir spüren. Erkläre öfter Deinen Willen zur Öffnung Deines Herzens und zur Fülle aus dem Ursprung. „Ich erkläre meinen Willen: Ich öffne mein Herz für die Liebe. Ich erfülle mich mit Göttlicher Liebe aus meiner inneren Quelle in meinem Herzen als Projektion und Fortführung unseres Einen Ursprungs des Lebens in mir. Ich beobachte, wie die Energie der Liebe als Licht mein ganzes Wesen erfüllt, meine Seele, meinen Körper, mein ganzes Bewusstsein reinigt und mich auf die Schwingungsebene von Dankbarkeit, Bedingungsloser Liebe und Bewertungsfreier Annahme erhebt. Ich lasse in Dankbarkeit
alles los, was in mir die Liebe blockierte, und alle, die dahinterstanden. Fortan bedarf ich eurer nicht mehr, denn ich habe eine unmittelbare Beziehung zu Gott, dem Ursprung der Liebe in mir, und ich schöpfe direkt aus dem Ursprung, und allen anderen gewähre ich das Recht, direkt aus dem Einen Ursprung zu schöpfen; ich nähre mich von niemandes Energie und nähre niemanden mit der meinen. Ich beende die Gültigkeit aller Verträge und Verpflichtungen, karmischen Kontrakte und Bindungen; ich gebe mir selbst und allen, mit denen ich durch diese Verträge verbunden war, die Freiheit zurück. Ich erachte sie als erfüllt, denn sie haben mich zu ihrem höchsten Ziel geführt – zur Liebe. Amen“. Und beobachte die Liebe. Wende Deinen Blick nicht von Ihr ab.
9. Sprich die Wahrheit. Schalte den Inneren Dialog ein. Die Wahrheit erfüllt mit Liebe. Das ist eine Tatsache. Denn die Wahrheit geht von Gott aus, aus dem Ursprung. Willst Du Liebe – bringe die Wahrheit zum Vorschein. Bekenne laut Deine innere Wahrheit, durch die Gott sich genau jetzt durch Dich offenbart. Sprich die Wahrheit. – Herr, sprich durch mich!
Sprich mit Deiner Seele. „Meine Seele, was begehrst Du?“ Frage den Geist: „Mein Geist, wie kann ich dies meiner Seele genau jetzt geben?“ Und handle. Bringe es zum Ausdruck. Das Leben ist immer Hier und Jetzt. Hier und heute. Schiebe es nicht auf. Bekenne Deine innere Wahrheit in Deinen sozialen Netzwerken. Für jemanden mag dies genau jetzt zu einer wahren Rettung werden, zu einem Schluck Lebendigen Wassers in der Wüste lebloser Routine! Bringe die Wahrheit zum Vorschein, und dies wird die Liebe in Dir und in der Welt genau jetzt mehren. „Herr, was gilt es für mich genau jetzt zu erkennen?
Worin liegt meine Wahrheit? Erinnere mich daran, Herr! Hilf mir, sie offen und ohne Scham zu bekennen! Amen“. Die Wahrheit zu sprechen ist die größte Manifestation der Liebe. Denn die Wahrheit ist Liebe. Die Liebe ist Wahrheit.
10. Entfalte Dein Talent, Deine Gabe, die von Gott ist. Die Wahrheit zu sprechen ist ein Talent. Eine Gabe von Gott. Doch es gibt noch eine Fülle, eine unzählige Fülle von Talenten, die mit jedem Tag durch immer neue, zum Ewigen Leben erwachte Schöpfer mit immer neuen Talenten anwächst, die es früher nie gab und die man in keinem Berufsverzeichnis findet. Erfahre im Inneren Dialog mit Gott, was Deine Gabe ist und wie Du beginnen kannst, sie genau jetzt zu entfalten. Womöglich ist es gar nichts so Neues. Womöglich ist es das, was Du schon immer über Dich wusstest. Doch die Liebe ist Energie, und Energie ist Bewegung; und damit die Liebe in Dir ein lebendiger Strom sei, muss man Sie beständig verströmen – Sie umsonst verströmen. Als Gottes Gabe. Umsonst. Erwarte nicht, dass man Dich dafür bezahlt. Versuche nicht, Dein Talent zu monetarisieren. All Deine Wünsche, all Deine Bedürfnisse sind ohnehin durch Gott versorgt (sofern Du Ihn natürlich kennst), all Deine Wünsche sind bereits erfüllt; und Deine linke Hand (nehmen) wisse nicht, was die rechte (geben) tut. Gib ohne Maß, einfach um diesen Strom der Liebe durch Dich hindurchfließen zu lassen, und nimm, ohne zu fragen, ob Du dessen würdig bist oder es verdienst, denn alles, was Du gibst, ist von Gott, und alles, was Du empfängst, selbst durch Menschen, kommt dennoch von Ihm. Tritt also mutig hervor, zeige der Welt Dein Talent – Du tust dies für Dich, nicht für die Welt, für die Liebe, für
die Wonne. Kennst Du Dein Talent nicht? Erbitte es im Gebet vom Herrn. Alle Talente kommen von Ihm. Das Talent in Dir ist Unser Gesamtes Kollektives Potenzial, ausgedrückt in jener einzigartigen Form, die das Ganze jetzt benötigt und die sich nur durch Dich offenbaren kann dank all Deiner Wahlen, all Deiner Erfahrung und des gesamten im Leben zurückgelegten Weges.
11. Liebe – das sind Wir. Bete für alle. Liebe ist nicht Ich, Liebe ist immer Wir. Selbst Gott braucht uns, selbst Er musste Sich in eine Vielzahl von Teilen trennen – in uns –, damit Liebe geschehen konnte. Wenn Du spürst, dass nicht genug Liebe da ist, bete für Uns alle, damit Uns allen die Liebe widerfahre, damit Wir alle unser Glück finden. Das Gebet für andere, und ganz besonders das Gebet für alle, ist ein überaus kraftvolles Werkzeug zur Öffnung des Herzens und zur Mehrung der Liebe auf dem Planeten. Und somit auch in Deinem Herzen. „Herr, erfülle Uns alle mit Deiner Liebe, lehre Uns, Dich von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit Unserem ganzen Verstande zu lieben, lehre Uns, einander zu lieben, und mehre dadurch Deine Liebe in Uns, denn es ist die Größte Wonne zu lieben. Beschenke Uns alle mit Talenten, Herr. Erwecke Uns zum Ewigen Leben, wie tief wir auch geschlafen haben mögen und von welchen Höhen Deines Geistes wir auch herabgefallen sein mögen, indem wir uns in Unverstand von Dir lossagten, die Liebe vergaßen und uns selbst darin verrieten. Befreie Uns von all Unseren
gegenseitigen Schulden und Verpflichtungen, mit denen wir uns in unserer Unbewusstheit beladen haben, vergessend, dass alles von Dir kommt, Herr, und alles nach unseren Wünschen und unserem Glauben erschaffen wird. Heile Unser Kollektives Bewusstsein, Herr, erlöse uns von der trügerischen Schablone der Wahrnehmung, erfülle Uns aufs Neue mit Deinem Geiste, lehre uns, bewusste Schöpfer Unserer Kollektiven Wirklichkeit zu sein, heile und reinige Unsere Eine Seele, Herr, und erfülle Sie mit Liebe. Denn Wir sind Deine Kinder, Vater. Lehre Uns denn, Götter zu sein. Amen“.
12. Einheit und Verklärung durch die Kommunion des Einen. Bislang haben wir uns im Inneren Dialog an Unseren Herrn Jesus Christus gewandt. Doch Jesu Aufgabe ist es, uns, unseren Verstand, unsere Seele, unser Herz – unseren Glauben, unsere Wünsche, Gefühle und Gedanken – vorzubereiten und uns zum Einen Gott Vater-Mutter zu führen. Damit wir durch die Liebe des Einen uns weiten zur Liebe zu allem Seienden, zu allem, was jemals war, ist und sein wird. So werden wir zur Einheit, zum Einen Wir, zur Einheit der Vielfalt des durch Uns offenbarten Gottes, und die Liebe Selbst weitet sich in Uns und erhebt sich zur Ehrfurcht vor dem Einen Gott Geist-Vater-Mutter in Einheit mit dem Unmanifestierten. Der Eine ist Alles und Nichts. Alles Seiende, offenbart auf allen Ebenen der Schöpfung, und alles Unmanifestierte, die Große Leere, der Große Schoß der Einen Mutter, das Potenzial von allem.
Quelle: Radomir · «Kommunion der Liebe»
WEBREATH · 11:11
«In jedem Augenblick liegt die Möglichkeit, Gott für Sein unendliches Geschenk zu danken» — Kommunion der Liebe 2
Der Atem ist einer für alle: von ihm lebt jeder Mensch, wer er auch sei und woran er auch glaube. Jeden Tag um 11:11 Uhr Ortszeit halten Menschen sechzig Sekunden inne, atmen und danken GOTT für den Atem — jeder mit seinen eigenen Worten, jeder in sich selbst. In dieser Minute sind wir Ein Atem.
WEBREATH — die Minute um 11:11 Uhr, Ihre Ortszeit — wir sind ein Atem