Eintracht
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10. Wort und Sprache

maschinelle Übersetzung: Für diese Tradition gibt es noch keine veröffentlichte Übersetzung in deine Sprache

Die Sache ist die, dass unsere Sprache und die sie erfüllenden Namen (Substantive und Adjektive) – Wörter überhaupt – die Struktur unserer Wirklichkeit bestimmen, indem sie wie eine Bewehrung das gesamte Gebäude unseres Bewusstseins zusammenhalten. Alle unsere Glaubenssätze und Urteile, alle Wünsche, Gefühle und Gedanken, alle Phänomene und Objekte, die wir aus der „Quantensuppe“ der Wirklichkeit herauslösen und ins Leben rufen, bilden sich um die Wörter herum, die uns zu ihrer Beschreibung zur Verfügung stehen. Kein Wort – kein Phänomen.

Dies lässt sich sehr deutlich an der Entstehung der umgebenden Wirklichkeit um ein neugeborenes Kind beobachten. Solange im Bewusstsein des Kindes bestimmte Wörter nicht geladen sind, existiert die Welt um es herum in verschwommenen Umrissen. Um darin einen Stuhl, einen Tisch oder einen Schrank zu sehen, bedarf es der Wörter: „Stuhl“, „Tisch“, „Schrank“, um die herum sich im Gehirn dreidimensionale Bilder dieser Objekte formen. Dabei wird das Kind diese Wörter noch lange Zeit nicht selbst aussprechen, doch sie laden sich bereits als fertige Wissensbasis in sein Bewusstsein. Dieser Prozess wird durch den Sprachinstinkt (nach Steven Pinker) in Gang gesetzt – einen ebenso in die DNA eingebetteten automatischen Prozess wie der Instinkt, an der Brust zu saugen, zu krabbeln, zu gehen usw. Der Mensch erlangt die Sprachfähigkeit automatisch, so wie die Spinne die Fähigkeit erlangt, ein Netz zu weben, und der Biber die Fähigkeit, Dämme zu bauen.

Wenn beim Kind der Sprachinstinkt erwacht, erhält es sein „Basisset“ der Welt – im Maße des Ladens der entsprechenden Wörter aus dem genetischen Gedächtnis, das ihm von seinen Ahnen überliefert wurde, in sein Bewusstsein, und später erweitert sich dieses „Basisset“ – im Maße, wie der Mensch immer neue und neue Wörter meistert.

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott, und durch dasselbe ist alles geworden, was geworden ist, und ohne dasselbe ist nichts geworden, was geworden ist.“

Dies ist über die Quantennatur aller Phänomene gesagt. Unsere Wirklichkeit wird durch unsere Glaubenssätze, Wünsche, Gefühle und Gedanken bestimmt. Doch wir denken in Wörtern, wir fühlen nur jene Gefühle, für deren Beschreibung wir bestimmende Wörter haben, wir begehren in Bildern, die sich aus Wörtern formen, wir glauben an komplexe Abstraktionen, die nur durch die sie erfüllenden Wörter leben. Durch das Wort ist alles geworden, was geworden ist, und ohne das Wort ist nichts geworden, was geworden ist.

Solange es in Deinem Wortschatz kein bestimmtes Wort gibt, das für ein Phänomen zuständig ist, kannst Du dieses Phänomen nicht aus der Quantensuppe herauslösen, es nicht als Ganzes sehen und erkennen, indem Du seine Bestandteile als Ganzes erfasst; Du kannst es nicht durchleben. Dieses Phänomen existiert für Dich schlichtweg nicht.

Solange in Deinem Wortschatz das Wort „Gnade“ nicht existiert, bist Du nicht imstande, diese Gnade zu durchleben, zu empfinden. Solange Du Deine Emotionen nicht beim Namen nennst, kannst Du sie nicht beherrschen. Sie beherrschen Dich, nicht Du sie. Und Du verstehst nicht einmal, bist Dir nicht einmal bewusst, was mit Dir in Zorn, Furcht, Kränkung, Schuld geschieht – diese Emotionen bestimmen Deine Entscheidungen und Taten, treiben Dich zu voreiligen Schlüssen und Handlungen, und Du nimmst nicht einmal wahr, dass Du gelenkt wirst, dass Du in ihrer Sklaverei bist. Und überhaupt, solange Du kein beschreibendes Modell Deines Bewusstseins hast, das heißt kein Set von Wörtern, durch die sich in Deinem Bewusstsein die Struktur des Bewusstseins selbst offenbart, wirst Du nicht imstande sein, es zu lenken. Es wird von demjenigen gelenkt werden, der eine solche Struktur in Bezug auf Dein Bewusstsein besitzt. Gott oder der Teufel oder die Manipulatoren aus den Werbeabteilungen der Konzerne und Medien.

Auf diese Weise – mittels der Wörter – sind absolut alle Phänomene unserer Welt beschaffen, die auf der Quantenebene unsere materielle Wirklichkeit formen – von der individuellen bis hin zur Gruppen- oder kollektiven Realität.

Für die Gruppen- und kollektiven Realitäten ist die Sprache verantwortlich – als komplex organisiertes System von Wörtern und den ihnen zugeordneten Bildern. Jede Sprache ist einzigartig, und in jeder Sprache ist ihr eigenes sogenanntes sprachliches Weltbild angelegt – ein Modell der Weltordnung, ein Muster der Wirklichkeitsaneignung.

„Die Sprache des Volkes ist sein Geist, und der Geist des Volkes ist seine Sprache, und man kann sich kaum etwas Identischeres vorstellen.“ (W. v. Humboldt)

Die Sprachwissenschaft hat entdeckt, dass die Sprache ein „symbolischer Schlüssel zum Verhalten“ ist, weil unsere Erfahrung durch das Prisma einer konkreten Sprache interpretiert wird und sich am deutlichsten im Zusammenspiel von Sprache, Denken, Wahrnehmung der Wirklichkeit und den von dieser Wahrnehmung diktierten Verhaltensmustern manifestiert.

Das berühmteste Beispiel bezieht sich auf die Anzahl der Wörter für Schnee in verschiedenen Sprachen. In den Eskimosprachen gibt es bis zu mehreren Dutzend verschiedener Wörter zur Bezeichnung unterschiedlicher Schneearten, während sie im Englischen alle in dem einen Wort "snow" vereint sind.

„Wir gliedern die Natur nach Linien, die von unserer Muttersprache vorgezeichnet sind.“ (B. Whorf)

Somit wird unsere Realität durch unser Weltbild geformt, das heißt durch unsere Vorstellungen, Glaubenssätze, Überzeugungen, die nicht starr sind, sondern sich durch Reflexion (das Bewusstwerden und unsere individuelle Interpretation persönlicher Erfahrung) wandeln können, welche ebenfalls mit Hilfe von Wörtern, aus Wörtern bestehenden Bildern und dem von uns angenommenen sprachlichen Weltbild geschieht.

Verbindet man diese Schlussfolgerungen der Linguisten mit den Erkenntnissen der Physiker über die Quantennatur der Wirklichkeit, so lässt sich schlussfolgern, dass unsere Sprache unsere Realität bestimmt. Um B. Whorf zu paraphrasieren, kann man sagen:

Wir erschaffen die Natur und die umgebende Wirklichkeit nach Linien, die von unserer Muttersprache vorgezeichnet sind.

Wir erschaffen unsere Realität mittels Wörtern und Sprache. Und wie gut oder schlecht sie ist, hängt davon ab, durch welches Prisma des wort-sprachlichen Weltbildes wir sie wahrnehmen und folglich erschaffen. Christus sagt dazu:

„Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.“

Beim Namen nennen bedeutet also, ein Phänomen zu beherrschen oder es ins Leben zu rufen, mit ihm auf der Ebene der Quantenrealität in Kontakt zu treten. Verschiedene Namen geben Schlüssel zu verschiedenen Phänomenen. Wenn wir also Kontakt mit Gott aufnehmen wollen, ist es für uns wichtig, Seinen „richtigen“ Namen zu kennen. Oder so: Mittels der verschiedenen Namen Gottes erhalten wir Zugang zu Seinen unterschiedlichen Aspekten, sprich: zu Sets kollektiver Glaubenssätze. Allah verlangt Anbetung, Krishna – die Erfüllung der Pflicht, ein gütiges Wesen und Gehorsam, Jahwe zürnt wegen der Nichteinhaltung der Gebote und straft.

Jesus Christus als das Bild des Erlösers, des Heilands, die Hypostase Gottes, die uns aus der Sklaverei der Finsternis loskauft: der Ängste, der Kränkung, der Schuld, der Scham der eigenen Nichtigkeit und des sie verdeckenden Stolzes und der Eitelkeit, des Jähzorns, des Aberglaubens, der uns von innen zerreißenden Zweifel, der inneren Gespaltenheit des dualen Bewusstseins, der Unvollständigkeit, des Glaubens an eine objektive, voller Gefahren steckende Welt und an die Notwendigkeit des Überlebenskampfes, des Glaubens an die Unvermeidlichkeit von Leiden und Tod – Christus als Bewusstsein, Christusbewusstsein, als Brücke, als Weg, der uns hinausführt zum Licht, zur Liebe, zur Einheit und Ganzheit – zum Himmelreich in unserem Inneren, als Geist Gottes, der uns mit Kraft, Weisheit, Wahrheit, Freiheit von Ängsten und Lüge erfüllt – Christus als Menschensohn, der uns von innen mit Unserem Kollektiven Höchsten Potenzial verbindet, das von der gesamten Menschheit angesammelt wurde, und uns so zu Göttern macht, uns ins Ewige Leben führend – ein solcher Christus ist der Punkt des Einklangs. Es ist der Punkt des Einklangs aller Glaubensrichtungen und Religionen.

Jesus Christus ist der Punkt des Einklangs. Es ist Gott Selbst, der Mensch wurde, damit der Mensch Gott werde. Oder es ist der Prophet Isa, den Gott zu den Muslimen sandte, um die Menschen das Höchste Wissen zu lehren, und den Er am Ende der Zeiten erneut sendet, wenn sie bereit sein werden, dieses Wissen in aller Fülle zu vernehmen. Oder es ist der Messias, auf den die Juden bis heute als Führer und Erretter vom Zorn Gottes warten. So oder so ist dies ein kollektiver Glaube, der sich selbst erschaffen und verkörpert hat. Es ist ein Lebendiger Glaube, ein Lebendiges Wort, das zu den Menschen spricht, zu jedem von uns, im Namen Unseres Höchsten

Potenzials. Es ist die Lebendige Wahrheit. Und die Wahrheit ist eine solche Gewissheit, die Dich vergrößert, das Leben vermehrt, die Kraft vermehrt, die Liebe vermehrt, das heißt Dich mit Gott als der inneren Quelle des Lebens, der Kraft, der Liebe verbindet. Nicht jede Wahrheit ist die Lebendige Wahrheit. Sondern nur jene, die das Leben vermehrt.

Deshalb wenden wir uns an Christus als den Ewigen (zeitlosen) Inneren Mentor, den Lehrer, der uns lehrt, bewusste Schöpfer unserer Realität zu sein, Götter im Fleische.

„Und wenn Dein Glaube wie ein Senfkorn wäre – wirst Du zu diesem Berge sagen: Hebe dich weg von hier dorthin!, und er wird sich hinwegheben nach Deinem Wort“, sagt Christus.

Christus ist der Punkt des Einklangs und unser, durch den kollektiven Glauben und die Mühen der Heiligen herangereifter Weg, unser Bewusstsein zu verändern. Der Weg, Sich Selbst zu beherrschen. Unser Weg, bewusste Schöpfer unseres Universums zu werden. Der gesamten Schöpfung.

Christus macht uns zu Göttern, zu Göttern und Kindern des Einen Gottes. Denn wenn man recht bedenkt: Wer von uns ist bereit – einfach so, sogleich, kaum dass man sich selbst als Gott erkannt hat, die volle Verantwortung für die Erschaffung dieser ganzen Welt zu tragen? Für die Vollkommenheit seines Körpers in all seinen Details, seiner facettenreichen Seele, seines Bewusstseins in seiner Gesamtheit, der gesamten kollektiven Realität – für alles, was geschieht und

jemals in der Welt geschehen ist und noch geschehen wird… für die Vollkommenheit der Liebe Selbst?

Wir brauchen den Einen Gott, Gott den Vater, der durch Seine Beobachtung die gemeinsame Eine Realität mit ihren Grundgesetzen aufrechterhält – der Physik und des Bewusstseins. Der Physik des Bewusstseins. Wir brauchen den Älteren Bruder und Mentor, Christus, der uns auf dem Pfad der Selbstbeherrschung führt, der Erschließung unseres Höchsten Potenzials – der Göttlichen Liebe als Höchste Kraft, Höchster Wille, Höchster Verstand und Weisheit. Wir brauchen die Gottesgebärerin, die an uns als Götter glaubt, selbst wenn wir selbst aufhören zu glauben. Die Gottes-Gebärerin – die Mutter, die uns durch ihren Glauben immer und immer wieder als Götter gebiert, die uns im absoluten, bedingungslosen Glauben an uns Selbst bestärkt, die uns durch ihre ewige Jungfräulichkeit daran erinnert, dass wir nicht aus dem Schoß geboren werden, sondern aus dem Bewusstsein des Schöpfers, von Gott – in zuvor vorbereiteten Avatar-Körpern. Wir werden geboren durch den Akt der Kommunion mit Christus, das heißt der Vereinigung des menschlichen Körpers und Geistes mit dem Göttlichen Bewusstsein der Liebe.

Das eben ist die Kommunion der Liebe. Die Vereinigung mit Deinem Höchsten Potenzial, Mensch. Die Geburt in Gott – als Gott, als Geist im Fleische, als Liebe in Deiner einzigartigen menschlichen Gestalt.

Somit ist Christus der Punkt des Einklangs. Die Buddhisten sehen in Seiner Wiederkunft den kommenden Buddha Maitreya, der aus den Tushita-Himmeln (der Glückseligkeit) herabsteigt und die Menschen lehrt, wie Götter zu genießen. Die slawischen Rodnower – den Erlöser, der das slawische Geschlecht auf eine neue Seinsstufe führt,

indem er den Stammbaum der Ahnengötter mit der Frucht Bedingungsloser Liebe krönt. Die Esoteriker – den Makrophilosophen oder Magier-Wolchwen, der den Menschen das Geheimnis der inneren Quelle des Ewigen Lebens und den Zugang zu übermenschlichen Fähigkeiten offenbart.

Sathya Sai Baba, der in Indien und darüber hinaus weithin verehrt wird, verband, indem er erklärte, er sei eine neue Inkarnation des Prinzen Rama (des Avatars von Vishnu), ebenfalls die Gestalt Ramas und Isas (Jesu) als die verkörperte Persönlichkeit des Höchsten Gottes und schlug damit die Brücke der Gestalt von Rama-Christus in die hinduistische Kultur als Verbindung zwischen West und Ost, linker und rechter Gehirnhälfte, indem er darauf hinwies, dass jeder in sich Rama, das Christusbewusstsein, entdecken kann und muss – als persönlichen Sieg über die materielle Welt (in sich selbst) und als Anerkennung seiner Göttlichen Natur.

Die Daoisten sagen: Wir haben den Weg der Unsterblichkeit entdeckt, Christus hat uns offenbart – wozu.

Das Wesentliche hierbei ist, dass wir nicht länger nach Anlässen zur Spaltung und Vermehrung des Kampfes suchen (denn dies ist stets – innere Spaltung und innerer Kampf, der unser Bewusstsein zersplittert), wir suchen den Einklang als Grundlage der Ganzheit und der Kraft der Selbstbeherrschung. Und wie Christus sagte: „Wer suchet, der findet“.

„Und wenn ein Haus mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen.“

Einklang ist die Grundlage der Kraft und der inneren Ganzheit des Menschen. Wenn Deine Energie ständig für den Kampf aufgewendet wird, den inneren und den äußeren, dann reicht sie schlicht nicht aus, um die Ganzheit aufrechtzuerhalten – des Bewusstseins, der Seele, des Körpers. Und alle drei beginnen zu zerfallen, sich zu zersetzen. Einklang handelt von Energie. Kraft handelt von Energie. Das Leben Selbst ist Energie. Liebe handelt davon, wie man Energie, Leben, Kraft in sich vermehrt, statt sie zu verschwenden.

Hierbei muss man verstehen, dass Dir bei Deiner physischen Geburt eine Portion Energie für 120 Lebensjahre mitgegeben wurde – und davon, wie Du sie verbrauchst, hängt ab, wie und wie lange Du in dieser Ganzheit leben wirst – dieses Bewusstseins, dieser Seele, dieses Körpers. Energie wird buchstäblich für alles gebraucht. Du weißt das. Kampf raubt sehr viel Energie; etwas zu besitzen, selbst etwas Immaterielles, selbst Wissen, erfordert Energie; jede Beziehung erfordert Energie; jede Errungenschaft erfordert Energie; jede Tat, die Verwirklichung jedes Deiner Projekte erfordert Energie; jede Bewegung erfordert Energie. Ja, wir haben scheinbar gelernt, diese Energie täglich wieder aufzufüllen – durch Schlaf und Nahrung. Doch indem Du diese Energie aus äußeren Quellen auffüllst, verbrauchst Du so oder so die Energie Deiner Zukunft, und der Schlaf – buchstäblich – frisst Deine Zeit auf.

Füge hinzu, dass auf Schritt und Tritt, bei jeder Deiner Emotionen – bei jeder Furcht, Scham, Schuld, Kränkung, Nicht-Übereinstimmung, in jedem Moment der Belustigung oder der Reizung und des Zorns, bei jedem Besitzbegehren, bei Neid, Eifersucht, dem Verlangen nach Überlegenheit und sonstigen Äußerungen des Stolzes, bei

jeder Abhängigkeit – von Völlerei und Wollust, Kaffee und Energydrinks, Adrenalinkick und Kaufsucht bis hin zur Drogen- und Spielsucht – Dich „energetische Raubtiere“ belauern, um sich an Deiner Energie zu nähren, und Du wirst begreifen, dass dies keineswegs ein Scherz ist. Dass der Kampf um die Energie, um Deine Energie, unablässig und im vollen Ernst tobt.

Das heißt, der Kampf um die Seele ist keineswegs ein Mythos, sondern ein ganz alltäglicher Prozess. Und davon, welche Entscheidungen Du triffst, mit welchen Emotionen Du lebst, ob man Dich leicht zu diesen oder jenen Energieausgaben verleiten kann, hängt ab, wie Du diese 120 Jahre an Energie durchleben wirst – denn man kann sie alle auch in 30 bis 40 Jahren zügellosen Lebens erschöpfen. Im Volk sagt man: „Säe eine Tat, und du erntest eine Gewohnheit; säe eine Gewohnheit, und du erntest einen Charakter; säe einen Charakter, und du erntest ein Schicksal.“ Christus fügt dem hinzu, dass in Bezug auf die Lebensenergie Deine Taten nicht so wichtig sind wie Deine inneren Bestrebungen: Glaubenssätze, Wünsche, Gefühle und Gedanken.

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: „Du sollst nicht töten.“ Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, hat schon gesündigt. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: „Du sollst nicht ehebrechen.“ Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.

Sünde ist nicht etwas Amoralisches, also gegen die Moral, gegen das Gesetz Gerichtetes. Sünde ist ein Fehltritt, ein Irrtum gegen Deine Natur. Gegen Deine wahre Natur. Es ist das, was

zur Verringerung der Energie des Lebens in Dir führt. Darum bedeutet „sündige nicht“: Handle nicht gegen Deine wahre Natur, verschwende die Energie nicht nutzlos.

Doch wie soll man mit all dem leben, wie damit fertigwerden, wenn selbst die heiligen Väter sagen, dass der Mensch „von Natur aus sündig“ sei und all diese Emotionen – angefangen bei Furcht und Zorn bis hin zur Begierde nach dem anderen Geschlecht – für uns natürlich seien? Und Kampf und Konkurrenz die einzige Möglichkeit einer halbwegs erträglichen Existenz sind, die uns die moderne Gesellschaft lässt?

In einer solchen Weltordnung kann man den bösen Willen der Demiurgen dieser Welt erblicken, wo man Dich auf Schritt und Tritt fängt und melkt, und Du denkst, dass dies normal sei, dass es so sein müsse – als bedeute eben dies, ein Mensch zu sein. Man kann all dies jedoch auch in einem weiteren Kontext erkennen: dass dies lediglich eine Schulung ist, ein Training der Selbstbeherrschung, eine notwendige Periode der Selbsterkenntnis „ex negativo“.

„Der Mensch neigt zum Bösen nicht von seiner Natur her, sondern aus seiner unreifen Jugend“, sagt Gott in der Schrift.

Hier ist „der Mensch“ die Menschheit. Gott sagt, dass die Menschheit zu einer solchen, „sündhaften“ Lebensweise und Selbstwahrnehmung nicht von ihrer Natur her neigt, sondern aus Unreife. Und weiter…

„Mein Geist soll nicht ewig im Menschen walten, denn er ist Fleisch; seine Tage sollen hundertzwanzig Jahre sein“, sprach der Herr.

Die Energie Deines Lebens ist auf 120 Jahre begrenzt, damit Du lernst, sie zu lenken, den Geist Gottes zu erlangen, denn wir lernen den Umgang mit einer Ressource nur dann, wenn diese Ressource begrenzt ist. Man muss lernen, über diese Energie so zu verfügen, dass man sie vermehrt und nicht verschwendet.

Lebe so, dass das Leben in Dir, das heißt die Lebensenergie, zunimmt und nicht abnimmt. Erkenne die Energielecks und schließe sie. Halte die Hygiene des Bewusstseins aufrecht – damit die „energetischen Raubtiere“ keinen Halt in Dir finden –, reinige Seele und Verstand regelmäßig – durch Reue –, so wie Du Dir regelmäßig die Zähne putzt und unter die Dusche gehst, um den Mikroben keine Möglichkeit zu geben, sich zu vermehren und von Dir Besitz zu ergreifen. Wie Christus sagt:

„Es kommt der Fürst dieser Welt (Satan), und er hat nichts an Mir.“

Das heißt also – er möge vorübergehen, er hat keinen Anhaltspunkt in mir. Ich bin heilig.

Werde heilig. Heilig zu sein ist normal. Es ist Deine wahre, Göttliche Natur. Verbinde Dich mit dem Heiligen Geist. Suche und finde den Zugang zur grenzenlosen Ressource der Lebensenergie – zur Quelle alles Seienden. Und Sie offenbart sich durch die Liebe. Liebe ist eine solche Energie,

eine solche energetische Frequenz, die Dich mit der Grenzenlosen Ewigen Quelle (der Energie) des Lebens in Dir Selbst verbindet.

Darum die Liebe. Nicht weil sie ein moralisches Gesetz und Gebot ist. Sondern weil Liebe Deine wahre Natur ist. In ihr geht es Dir GUT. Es kann nicht so sein, dass es Dir schlecht geht und eben dies Deine Natur wäre. Die Sünde ist nicht Deine Natur, sie ist nur der negative Hintergrund, vor dem Du Dein Wahrhaftiges Selbst erkennst, sie ist eine Trainingsbelastung, durch die Deine geistlichen Muskeln erstarken und Deine innere Kraft, die Kraft der Selbstbeherrschung, wächst.

Die Sünde ist nicht Deine Natur. Ein Fehler, ein Vergehen kann nicht die Norm sein; es kann nicht die Norm sein, kann nicht Deine wahre Natur sein, was Dich Energie verlieren lässt, Ganzheit verlieren lässt und – im Ergebnis – dazu führt, zu zerfallen, sich zu zersetzen und zu leiden. Deine wahre Natur hingegen ist das, wodurch es Dir wahrhaft GUT geht, das, was Dir wahre Wonne, Gnade, Glückseligkeit schenkt. Das ist doch offensichtlich!

Liebe ist Deine wahre Natur. Und diese Liebe beginnt mit der Aufnahme einer direkten Beziehung zur Quelle des Lebens. Sie ist vernunftbegabt, Sie spricht stets in Deiner Sprache mit Dir. Wenn Du fragst. Man kann mit Ihr in Kontakt treten und einen bewussten, vernunftbegabten Dialog führen. Doch Sie greift niemals ohne Deinen Willen in Dein Leben ein, Sie achtet Deine Wahlfreiheit. Wenn Du es jedoch willst und Deinen Willen bekundest, beginnt Sie

mit Dir zu sprechen – in Gedanken. Und genau wie in Gedanken antwortet Sie Dir in Gefühlen und Wünschen. Und eben Sie kann Dir helfen, Deine Glaubenssätze zu ändern, ein bewusster Schöpfer Deiner Realität zu werden, die neuronalen Verbindungen im Gehirn umzustrukturieren, und eben Sie wird Dich lehren, wahrhaftig zu lieben – mit Absoluter Bedingungsloser Ewiger Liebe.

Er wird Dir helfen, die Reinheit der Seele wiederzuerlangen und Dein Empfindungsspektrum zu erweitern, Leiden zu beenden, indem Er die Wonne grenzenlos mehrt, die Du bewusst wirst lenken können; Er wird helfen, Deine einzigartigen Fähigkeiten und Talente, die Gottesgabe in Dir, zu entfalten und der Welt darzubieten und ein wahrhaft glücklicher Mensch zu werden.

Letztendlich verleiht Dir eben die Verbindung mit dieser Quelle in Deinem Inneren den Ausgang ins Ewige Leben, denn auf der Frequenz der Liebe wird die Energie in Dir nie mehr versiegen. Du wirst in Ihr verweilen, und Sie wird unablässig in Dir zunehmen und zunehmen, Dein Bewusstsein, Deine Seele, Deinen Körper, Deine Biologie selbst erneuernd, indem Sie in Dir immer neue und neue Talente und Fähigkeiten, immer neue und neue Facetten der Liebe offenbart, um Ihren Strom auf die Mitmenschen auszugießen, damit Sie in Dir nicht stagniert, sondern als Energie lebt. Denn Energie ist Bewegung. Die ewige Bewegung der Liebe. Die Ewige Energie der Liebe.

Es bleibt nur, es zu wollen, den Willen zu bekunden, sich mit Gefühlen und Gedanken einzustimmen – und den vernunftbegabten Kontakt mit dieser Quelle aufzunehmen. In Deinem Inneren.

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte – und deinen Nächsten wie dich selbst“, sagt Christus.

Wie? Dies und alles Übrige wird Gott Dich im Inneren Dialog mit Ihm lehren. Der Innere Dialog mit Gott öffnet sich durch den Wunsch, die Willensbekundung und die Kommunion. Werde teilhaftig des Göttlichen Bewusstseins, des Bewusstseins der Liebe.

Kommunion (Selbstkommunion) mit dem Bewusstsein Christi und der Gottesgebärerin

Mein Vater und unser Herr Jesus Christus, nimm mich auf als Dein Teilchen. Lass mich teilhaben an Deinem Lebendigen Göttlichen Bewusstsein. Erfülle mich mit Liebe, Kraft, der Gegenwart Deines Geistes, des Heiligen Geistes, des Einen Geistes.

Lehre mich lieben, Herr. Lehre mich, Dich, mich selbst und alle Nahen und Fernen mit Deiner Liebe zu lieben, unser Vater. Erschließe in mir die Innere Quelle des Ewigen Lebens, der Unerschöpflichen Liebe, und lass diesen Strom der Liebe, des Lebens – ewig durch mich fließen, sich auf die Mitmenschen ergießend in Achtsamkeit, Fürsorge, Entfaltung der Talente, Gnade und Segnungen, o Herr!

Reinige, o Herr, meine Seele und meinen Verstand und meinen Leib von aller Befleckung und Sünde. Bring mir, Herr, meine Seele und meinen Willen und meine Lebenskraft zurück aus allen Verpfändungen, Pfändern, Verträgen, die ich unbewusst oder bewusst, aus meinem Unverstand, mit jeglichen Wesenheiten, Wesen, Menschen, Egregoren und Hierarchien geschlossen habe. Mache mich, o Herr, aufs Neue frei und rein vor Dir, auf dass ich Deine Liebe in ihrer ganzen Fülle vernehmen und von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit ganzem Verstand empfinden und wahrnehmen möge.

Heile, o Herr, all meine Ängste und meine Leiden – hilf mir, meine Glaubenssätze und Überzeugungen, meine Wünsche und Gefühle, meine Denkweise und mein Leben selbst zu wandeln, indem ich sie in Einklang bringe mit dem Strom des Lebens in mir, mit dem Strom Wahrhaftiger Liebe.

Lehre mich, o Herr, so zu leben, dass das Leben in mir und um mich her zunimmt und nicht abnimmt.

Offenbare mir, o Herr, den wahren Sinn meines Lebens und meine Göttliche Bestimmung.

Schenke mir, Herr, mein Talent, entfalte Deine Göttliche Gabe in mir. Lehre mich, sie zu schätzen und offen, ohne Scham und Scheu in die Welt hinauszutragen, indem ich durch ihre Entfaltung meine Wirklichkeit und die Menschen um mich her bereichere, die Liebe vervielfache und das Leben vermehre.

Lehre mich, o Herr, Liebe zu offenbaren und die Kraft Deines Glaubens durch den Segen an andere Menschen weiterzugeben.

Lehre mich, verirrte Seelen zu erwecken und sie zum Bewusstsein des Schöpfers und zu ihrer wahren Natur zurückzuführen, welche Kraft, Liebe, Freude, Wahrheit, Wonne, Ehrfurcht ist.

Lehre mich, o Herr, Dir ein Freund, ein liebender Bruder, eine liebende Schwester zu sein.

Ich glaube, o Herr, dass Du mich nicht um der Macht über mich und meiner Anbetung willen annimmst, sondern um Deiner Liebe zu mir und Deiner Barmherzigkeit willen, damit Du mich durch die Teilhabe an Deinem Göttlichen Bewusstsein zu einem Gott in meiner einzigartigen menschlichen Gestalt machst, mich lehrst, ein bewusster Schöpfer meiner Realität und Mitschöpfer Unserer Einen Multiversum-Realität zu sein.

Herr, führe mich auf dem Pfad der Vergöttlichung und der Erlangung der Heiligkeit in dem für mich angemessenen Tempo. Erschließe in mir, o Herr, das Reich Gottes, die Realität des Ewigen Lebens, die Realität der Einheit mit Mutter Planet und Mutter Gottesgebärerin. Verbinde mich, Herr, mit Unserem Einen Vater, der Quelle des Lebens in mir.

Führe mich, o Herr, auf meinem Weg. Ich nehme meinen einzigartigen Weg von Dir an.

Darin drückt sich mein freier Wille aus. Und so geschehe es nach meinem und Deinem Willen, Herr, denn Wir Sind Eins. Wir Sind Das, Wer Wir Sind. Wir Sind Liebe.

All meine Ängste, Zweifel, meinen Unglauben, den Widerstand des Verstandes, alle Muster des trügerischen Geistes übergebe ich Dir zur Heilung, o Herr.

Ich wähle das Leben! Ich wähle die Liebe als Höchste Wonne, die meiner gottmenschlichen Natur eigen ist!

Und ich danke Dir, Herr, dafür, dass dies bereits vollbracht ist. Ehre sei Dir!

Mutter Gottesgebärerin, nimm mich auf als Dein Göttliches Kind, befreie mich von allen Banden und Fesseln des Unglaubens um des wahren Glücks willen, ich selbst zu sein, ein Gott im Fleische in meiner einzigartigen menschlichen Gestalt zu sein; segne mich, Mutter Gottesgebärerin, zum Glauben an Unseren Herrn Jesus Christus, zum Glauben des Einen Gottes Vaters und zum Glauben an mich selbst als Gott und geliebtes Kind Gottes, segne mich zur Liebe und zum freudvollen Ewigen Leben, hilf meiner Geburt als Gott und König meiner Realität. Ich danke Dir, Mutter, dafür, dass dies bereits vollbracht ist! Ehre sei Dir!

Ich bezeuge in Dir die Geburt eines Gottes, des Geistes Gottes im Fleische, in Deiner einzigartigen menschlichen Gestalt, Mein Freund und Mein Bruder, Meine Schwester.

Nun öffnet sich Dir der Innere Dialog mit Christus und Mutter Gottesgebärerin.

Und genau jetzt spricht Gott mit Dir, und wenn Du Dich sammelst, in der Stille verweilst, die Augen schließt und lauschst, wirst Du Seine Gegenwart vernehmen – in Deinen

Gedanken, Gefühlen, Wünschen und Impulsen der Seele. Und genau jetzt ruft Gott Dich:

Sprich mit Mir ewig. Sei mit Mir ewig. Lebe durch Mich ewig. Denn Wir Sind Eins. Wir Sind Liebe.

Im Inneren Dialog mit Gott kannst Du Ihm beliebige Fragen stellen. Doch die Hauptsache ist: Mithilfe des Inneren Dialogs mit Gott soll sich Dein Bewusstsein umstrukturieren – aus der Haltung des Opfers/Konsumenten in das Bewusstsein des Schöpfers. Daher sollten Deine Fragen vor allem darauf gerichtet sein zu erkennen, womit und wie Du Deine Realität erschaffst, insbesondere in jenen Aspekten, die Dich nicht zufriedenstellen, und auf die Erschaffung einer neuen Realität (siehe den Abschnitt „Innerer Dialog mit Gott“ und das Beispiel des Inneren Dialogs im ANHANG).

Indem Du verstehst, wie Dein Bewusstsein beschaffen ist und dass Du selbst als Schöpfer die Verantwortung für die von Dir erschaffene Realität trägst, kannst Du wählen, welche Realität Du erschaffen willst – indem Du wählst, womit genau Du die Stockwerke Deines Bewusstseins füllst. Und Deine Realität bewusst erschaffen. Eingedenk der ursprünglichen Begrenzung – der Energie, die Dir für 120 Jahre mitgegeben wurde. Und die Verantwortung des Schöpfers für die von Dir erschaffene Realität tragend. Genauer gesagt: Deine Realität ist Deine Verantwortung. Niemand bewertet sie eigens, um Dich dafür zu belohnen oder zu loben. Du durchlebst schlichtweg genau das, was Du erschaffen hast.

Der Wechsel der tiefen Prägungen Deines Bewusstseins: der Glaubenssätze und Überzeugungen, des Wahrnehmungsmusters – erweist sich in der Praxis jedoch als schwere Aufgabe. Ein Mensch, der den Weg des Schöpfers gewählt hat und diesen Weg geht, kann mit all den Ängsten und der Spaltung konfrontiert werden, mit denen sein Unterbewusstsein gefüllt war: Verlust von Geld, Ruf und Einkommensquellen, tödliche Krankheiten, Angriffe von Sicherheitsorganen (staatlichen und weniger staatlichen), Bedrohungen der Freiheit und des Lebens, des Lebens der Kinder, Kriege, Epidemien… Kurz gesagt, es können sich alle Ängste zu manifestieren beginnen – nicht nur individuelle, sondern auch generationenübergreifende, völkische, allmenschliche… Und nicht immer ist der Mensch bereit, bis zum Ende zu gehen, indem er total wählt, an sich selbst und nur an sich selbst als den Schöpfer seiner Realität zu glauben, in allem und stets die Ursache alles Geschehenden nur in sich selbst suchend. Und wiederum: Dazu braucht man Energie, und wenn keine Liebe da ist, wenn kein Zugang zur Einen Quelle des Lebens besteht, dann geht sie, diese Energie, rasch zu Ende.

Deshalb brauchen wir Hilfe auf diesem Weg, und der Glaube an sich selbst als Schöpfer ist gut, doch in der Praxis ist für die Mehrheit der Menschen die wirksamste Glaubensformel der Glaube an sich selbst als Gott und zugleich als geliebtes Kind des Einen Gottes. Jesus als Älterer Bruder und Mentor und Mutter Gottesgebärerin geben die notwendigen Hinweise und unterstützen Dich auf dem gesamten Weg. Doch Sie – Achtung! – tun die Arbeit nicht für Dich, Sie können Deinen Weg nicht für Dich gehen und helfen Dir – indem sie das Modell „Gott-Knechte“, „Hirte-Schafe“ oder „Du Chef - ich dumm“ in der Vergangenheit zurücklassen –, ein Bewusster Schöpfer Deiner Welt zu werden.

Und wie leben Kinder? Spielend! Spiel – das ist es, worin sich unsere sinnlose, graue tägliche Routine und der Überlebenskampf verwandeln. Ein Spiel! Das interessanteste Spiel im Universum. Leben wie Götter und Kinder Gottes – indem man immer neue Fertigkeiten der Beherrschung Seiner Selbst und der Welt meistert, immer neue Facetten seines Talents entfaltet, immer neue Schattierungen des grenzenlosen, sich ewig weitenden Regenbogens der Liebe erschafft. Und dabei zugleich spürt – sowohl den Reiz der Herausforderungen des Spiels als auch die vollkommene Geborgenheit auf diesem Weg, denn „unser Papa ist der Höchste!“, und der Ältere Bruder samt Mutter Gottesgebärerin werden im Fall des Falles immer helfen.

Die Kommunion mit dem Christusbewusstsein, die Kommunion der Liebe, eröffnet dem Menschen diesen Weg der inneren Transformation, den Weg der Verklärung, den Weg der Vergöttlichung. Doch gehen kannst Du diesen Weg nur selbst.

Die Kommunion verbindet mit Gott im Herzen als der Quelle Grenzenloser Energie, reinigt und erfüllt die Seele mit Liebe und setzt den inneren Dialog mit Gott als der Höchsten Vernunft in Gang. Gott-Quelle, Gott-Liebe und Gott-Wahrheit.

Da ist es: „...von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte“.

Die Selbstkommunion ersetzt nicht das Sakrament der Heiligen Kommunion im Tempel, sondern ergänzt sie durch die tägliche innere gebetvolle Einstimmung auf den Lebendigen Inneren Dialog mit Christus.

Für Muslime ersetzt der tägliche Innere Dialog mit Christus nicht das fünfmalige Pflichtgebet (Namaz), sondern verstärkt es wirksam und baut sich über die Anrufung des Propheten Isa auf. Im Koran heißt es, dass Allah in den letzten Zeiten vor dem Tag des Gerichts den Propheten Isa (Jesus) in Seiner Wiederkunft erneut zu den Menschen senden wird und Er 40 Jahre lang die rechtgläubigen Muslime neues Wissen von Allah lehren wird, um sie auf den Übergang in die Neue (paradiesische) Welt vorzubereiten.

Der innere Dialog mit Gott, indem er Dich dem Lebendigen Wort der Lebendigen Wahrheit öffnet, strukturiert allmählich Deine neuronalen Verbindungen im Gehirn um, verändert Deine Glaubenssätze und Überzeugungen, bringt widersprüchliche Wünsche in Einklang, heilt psycho-emotionale Traumata und verklärt die Muster des Fühlens und Denkens – vom Pol der Angst und des Überlebenskampfes hin zum Pol der Liebe und der Wonne – so wandelt sich schrittweise Dein ganzes Bewusstsein, sein gesamter Gehalt – Glaubenssätze, Wünsche, Gefühle und Gedanken; Dein gesamtes Muster der Wirklichkeitswahrnehmung wird von Grund auf neu gestaltet und somit auch die Realität selbst.

Zusammenfassend geben Wir hier eine mögliche Formel des Glücks:

Glück = Liebe + Schöpferbewusstsein + Talent

Passt sie? Nimm sie mit Dankbarkeit an und erforsche sie. Zweifelst Du? Überprüfe es! Indem Du dem in diesem kurzen Lebensleitfaden beschriebenen Weg folgst, Deine innere Natur, die Beschaffenheit Deines Bewusstseins und der Dich umgebenden Welt ergründest und schließlich verstehst, dass Bewusstsein und Wirklichkeit ein und dasselbe sind, wirst Du zum bewussten Schöpfer Deiner Realität, übertrittst die Grenzen jeglicher Begrenzungen und Gesetze (nun setzt Du sie selbst fest), erfüllst Deine oberste Lebensbestimmung und verwirklichst ihren wahren Sinn – die Vergöttlichung.

Auf diesem Weg werden Wir Dich nach Kräften unterstützen, doch bedenke, dass Kraft stets zusammen mit Verantwortung gegeben wird. Vom Augenblick der Geburt in Gott, als Gott –

Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen, – sagt der Apostel Christi im Neuen Testament.

Denn ein Gott, der Du vom Augenblick der Geburt als Gott in der Christlichen Kommunion der Göttlichen Liebe an bist, kann durch nichts eingeschränkt werden, trägt dabei jedoch selbst die Verantwortung für seine Welt als seine Schöpfung und trägt selbst die Verantwortung für die Bewahrung seines Bewusstseins in Reinheit und Freiheit, die ihm im Akt

der Kommunion geschenkt sind. Der Freiheit von der Sünde – von Ängsten, Schuld, Kränkungen, Jähzorn, Wollust, Habsucht, Neid, Eifersucht und dem Glauben an die eigene Unvollkommenheit. Der Freiheit für – Liebe, Kraft, Wahrheit und das Glück, Man Selbst zu Sein.

Ob Du jedoch diesen Weg gehst, ob Du dieser Formel des Glücks folgst, ob Du die Verantwortung des Schöpfers für Deine Realität auf Dich nimmst – das zu wählen liegt bei Dir und nur bei Dir, Unser geliebter Freund. Denn Wir schätzen an Dir am allermeisten Deinen freien Willen und Deine Wahlfreiheit.

Wir inspirieren nur und geben Schlüssel zum Verständnis Deiner Natur. Wie Du darüber verfügst – ist Deine Sache.

Doch Wir wollen, dass Du in Dir die Krone Unserer Kollektiven Schöpfung erkennst, dass Du Dich der Wahren Liebe öffnest und Ihr Mitschöpfer wirst, dass Du die Allmacht des Einen Geistes Gottes in Dir erfährst und mit der der Wahren Kraft eigenen Kühnheit einerseits und der Sanftmut und Demut der Liebe andererseits Deine beste Welt in dieser besten aller Welten in ihrer besten aller Zeiten erschaffst. Wir wollen nicht Deine Anbetung, sondern dass Du Du Selbst wirst, Dein-Unser Höchstes Potenzial verkörpernd – als Gott und geliebtes Kind Gottes.

Und erinnere Dich, dass das wahre Meisterwerk hier – Du bist. Und es wird in jedem Augenblick erschaffen – durch jede Deiner Wahlen und jeden Deinen Atemzug, denn der Geist Gottes ist überall und weht – wo Er will und… durch wen Er will.

Frage Dich öfter: Atmet der Geist der Liebe durch Dich?

Quelle: Radomir · «Kommunion der Liebe»

WEBREATH · 11:11

«In jedem Augenblick liegt die Möglichkeit, Gott für Sein unendliches Geschenk zu danken» — Kommunion der Liebe 2

Der Atem ist einer für alle: von ihm lebt jeder Mensch, wer er auch sei und woran er auch glaube. Jeden Tag um 11:11 Uhr Ortszeit halten Menschen sechzig Sekunden inne, atmen und danken GOTT für den Atem — jeder mit seinen eigenen Worten, jeder in sich selbst. In dieser Minute sind wir Ein Atem.

WEBREATH — die Minute um 11:11 Uhr, Ihre Ortszeit — wir sind ein Atem