Dhammapada: Blumen
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1Wer wird diese Erde durchdringen,
2Und diese Yama-Welt samt der Götterwelt?
3Wer wird den wohlverkündeten Pfad der Lehre,
4Gleichwie ein Kundiger die Blume, pflücken?
1Der Übende wird die Erde durchdringen,
2Und diese Yama-Welt samt der Götterwelt;
3Der Übende wird den wohlverkündeten Pfad der Lehre,
4Gleichwie ein Kundiger die Blume, pflücken.
0Die Geschichte vom Mönch, der die Luftspiegelung betrachtete
1Erkennend diesen Leib dem Schaume gleich,
2Als ein Trugbild seine Natur erfassend;
3Zerbrechend die blumengeschmückten Pfeile Maras,
4Entgehe man dem Blicke des Todeskönigs.
0Die Geschichte von Viṭaṭūbha
1Den Menschen, der nur Blumen pflückt,
2Dessen Sinn daran gefesselt ist;
3Reißt der Tod hinfort, gleichwie eine große Flut
4Ein schlafendes Dorf dahinrafft.
0Die Geschichte der Jungfrau Patipūjikā
1Den Menschen, der nur Blumen pflückt,
2Dessen Sinn daran gefesselt ist;
3Noch unersättlich in den Lüsten weilend,
4Unterwirft ihn der Vollender des Endes.
0Die Geschichte des geizigen Kaufmanns Kosiya
1Wie die Biene an der Blume,
2Ohne Farbe und Duft zu verletzen;
3Mit dem Nektar von dannen zieht,
4So wandle der Weise im Dorfe.
0Die Geschichte des Asketen aus Pāvā
1Nicht auf fremde Widersprüche,
2Nicht auf anderer Tun und Lassen blicke man;
3Auf das Eigene vielmehr richte sich das Auge,
4Auf das, was man getan und unterlassen hat.
0Die Geschichte des Laienanhängers Chattapāṇi
1Gleichwie eine liebliche Blume,
2Farbenprächtig, doch ohne Duft;
3So ist das wohlgesprochene Wort,
4Fruchtlos für jenen, der nicht danach handelt.
1Gleichwie eine liebliche Blume,
2Farbenprächtig und voll Wohlgeruch;
3So ist das wohlgesprochene Wort,
4Fruchtbringend für jenen, der danach handelt.
0Die Geschichte von Visākhā
1Gleichwie man aus einem Haufen Blumen
2Gar mancherlei Kränze winden mag;
3So soll ein sterblich geborener Mensch
4Viel heilsames Wirken vollbringen.
0Die Geschichte von den Fragen des ehrwürdigen Ānanda
1Nicht gegen den Wind zieht der Blumen Duft,
2Nicht Sandelholz, noch Tagara oder Jasmin;
3Doch der Duft der Guten weht gegen den Wind,
4In alle Richtungen strömt der edle Mensch.
1Sei es Sandelholz oder Tagara,
2Lotosblume oder gar Jasmin;
3Unter all diesen Arten des Wohlgeruchs
4Ist der Tugend Wohlgeruch unübertroffen.
0Die Geschichte der Almosenspeise für den ehrwürdigen Mahākassapa
1Gering ist dieser Duft,
2Der von Tagara und von Sandel;
3Doch der Duft der Tugendhaften,
4Weht unter den Göttern als der Höchste.
0Die Geschichte vom vollkommenen Verlöschen des ehrwürdigen Godhika
1Denen, die vollendet sind in Tugend,
2Die da weilen in steter Wachsamkeit;
3Die durch vollkommene Erkenntnis Erlösung fanden,
4Māra findet den Weg nicht.
0Die Geschichte von Garahadinna
1Wie auf einem Kehrichthaufen,
2hingeworfen an der großen Straße;
3Dort ein Lotos entsprießen mag,
4von reinem Wohlgeruch, herzerfreuend.
1Ebenso unter den zu Kehricht Gewordenen,
2den erblindeten Weltlingen;
3Überstrahlt durch Weisheit
4der Jünger des Vollkommen Erwachten.
5Das Blumen-Kapitel, das vierte.
Quelle: SuttaCentral
WEBREATH · 11:11
«Den ganzen Körper empfindend, werde ich einatmen; den ganzen Körper empfindend, werde ich ausatmen» — Majjhima Nikaya 10
Der Atem ist einer für alle: von ihm lebt jeder Mensch, wer er auch sei und woran er auch glaube. Jeden Tag um 11:11 Uhr Ortszeit halten Menschen sechzig Sekunden inne, atmen und danken GOTT für den Atem — jeder mit seinen eigenen Worten, jeder in sich selbst. In dieser Minute sind wir Ein Atem.
WEBREATH — die Minute um 11:11 Uhr, Ihre Ortszeit — wir sind ein Atem